Regionale sektorenübergreifende Gesundheitszentren
Wir entwickeln und positionieren regionale sektorenübergreifende Gesundheitszentren - als Alternative an Klinikstandorten für die ein sektorenübergreifendes Versorgungszentrum geplant ist
Neupositionierung regionaler Klinikstandorte
„Akutmedizin braucht freie Betten – Kurzzeitpflege schafft sie.“
Klinikträger stehen zunehmend vor der Frage, wie Standorte mit reduzierter strategischer Priorität langfristig tragfähig weiterentwickelt werden können.
In kleinen Kliniken - ohne Versorgungsrelevanz - findet man oftmals die folgende Situation:
- Sanierungsbedarf in der baulichen Infrastruktur
- begrenzte Leistungsprofile
- fehlende klare Zukunftsaussichten
- sinkende Attraktivität für ärztlichen Nachwuchs
- zunehmender Investitions- und Personaldruck
Mit den geplanten sektorenübergreifenden Versorgungszentren (SÜV) eröffnet der Gesetzgeber eine neue Option. Doch bei aller politischen Aktivität bleiben zentrale Punkte weiterhin offen:
- Die konkrete Ausgestaltung ist noch nicht final geregelt.
- Finanzierungs- und Vergütungsstrukturen befinden sind offen
- Der Zeitraum für die Umsetzung ist noch nicht bekannt
- Der stationäre Versorgungsanteil wird strukturell kostenintensiv bleiben.
Selbst bei klaren Rahmenbedingungen bleibt in der praktischen Umsetzung ein erhebliches Risiko bestehen. Pflegenah geprägte Versorgungsangebote könnten weiterhin in kostenintensiven Krankenhausstrukturen verankert bleiben, obwohl die tatsächliche Versorgung längst einen pflegerischen Schwerpunkt hat. Die zentrale Frage lautet daher nicht, ob an einem Standort ein sektorenübergreifendes Versorgungszentrum entsteht, sondern:
„Wie wird dieser Standort wirtschaftlich tragfähig, strukturell sinnvoll und für die regionale Versorgung unverzichtbar ?“
