Regionale sektorenübergreifende Gesundheitszentren RSG

Wir entwickeln und positionieren regionale sektorenübergreifende Gesundheitszentren - als Alternative an Klinikstandorten für die ein sektorenübergreifendes Versorgungszentrum SÜV geplant ist

Neupositionierung regionaler Klinikstandorte


„Akutmedizin braucht freie Betten – Kurzzeitpflege schafft sie.“

Klinikträger stehen zunehmend vor der Frage, wie Standorte mit reduzierter strategischer Priorität langfristig tragfähig weiterentwickelt werden können.

In kleinen Kliniken - ohne Versorgungsrelevanz - findet man oftmals die folgende Situation:

  • Sanierungsbedarf in der baulichen Infrastruktur
  • begrenzte Leistungsprofile
  • fehlende klare Zukunftsaussichten
  • sinkende Attraktivität für ärztlichen Nachwuchs
  • zunehmender Investitions- und Personaldruck

Mit den geplanten sektorenübergreifenden Versorgungszentren (SÜV) eröffnet der Gesetzgeber eine neue Option. Doch bei aller politischen Aktivität bleiben zentrale Punkte weiterhin offen:



  • Die konkrete Ausgestaltung ist noch nicht final geregelt.
  • Finanzierungs- und Vergütungsstrukturen befinden sind offen
  • Der Zeitraum für die Umsetzung ist noch nicht bekannt
  • Der stationäre Versorgungsanteil wird strukturell kostenintensiv bleiben.

Die praktische Ausgestaltung der sektorenübergreifenden Versorgungszentren (SÜV) dürfte sich auch nach der nun vorliegenden „Vereinbarung zu den stationären Leistungen der sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen gemäß § 115g Abs. 3 SGB V“ weiterhin schwierig gestalten. Zwar werden darin einzelne medizinische Leistungsbereiche definiert, zentrale Fragen der praktischen Umsetzung bleiben jedoch weiterhin offen. Dies betrifft insbesondere die konkrete Finanzierungs- und Vergütungsstruktur, die wirtschaftliche Tragfähigkeit kleiner stationärer Einheiten sowie deren organisatorische Einbindung in bestehende Versorgungsstrukturen. Vor diesem Hintergrund bleibt das SÜV-Modell derzeit ein riskantes gesundheitspolitisches Strukturkonzept, dessen betriebswirtschaftliche und organisatorische Ausgestaltung vielerorts noch ungeklärt ist.


Die strategische Entscheidung lautet daher nicht ob aus der Einrichtung ein Sektorenübergreifendes Versorgungszentrum wird sondern: 


Wie wird dieser Standort wirtschaftlich tragfähig, strukturell sinnvoll und für die regionale Versorgung unverzichtbar ?“